München (sw) – Das Jahr hat 365 Tage, doch an wie vielen Tagen hat ein Arbeitnehmer gearbeitet? Die Antwort darauf ist entscheidend für die Berechnung der Pendlerpauschale: Je mehr Arbeitstage umso höher die Pendlerpauschale und umso größer die zu erwartende Steuerrückerstattung. Und die Antwort darauf ist jedes Jahr anders.

Ihr Finanzbeamter schaut gerne mal genau hin: Sind in der Steuerklärung zum Beispiel viele Fortbildungskosten eingetragen? Oder etliche Arztrechnungen? Passt das zu der Anzahl der angegebenen Arbeitstage? Im Zweifel kann das zuständige Finanzamt Sie dazu auffordern, die Anzahl Ihrer Arbeitstage nachzuweisen. Zum Beispiel durch ein Schreiben vom Arbeitgeber. Im schlimmsten Fall kann sogar ein Strafverfahren drohen, beispielsweise wenn wiederholt zu viele Arbeitstage angegeben wurden. Umgekehrt gilt: Wer zu wenige Arbeitstage angibt, verschenkt bares Geld und erhält für seine Fahrten zur Arbeit weniger Steuern zurück als ihm zustehen. Wie die Berechnung im Einzelnen erfolgt, erfahren Sie in Ihrer HILO-Beratungsstelle. Die erledigt das auch für Sie.